Angebote Gesundheit

Naturheilpraxis Dipl.-Ing. Susanne Jußen-Krell, Heilpraktikerin

Mobirise
Salutogenese Beratung

Salutogenese bedeutet Gesundwerdung. Ich berate und unterstütze Sie gerne auf Ihrem Weg zur Genesung und Gesundheitserhaltung.
In diesem Rahmen kann ich
○ Befundberichte und/oder Laborberichte verständlich erklären, welche Aussagen hinter den medizinischen Fachbegriffen und Beurteilungen stecken.
○ Fragen zu Krankheiten und verordneten Therapien klären.
○ bei der Suche nach spezialisierten Ärzten bis hin zu Selbsthilfegruppen helfen.
○ mit Ihnen eine Strategie zur Genesung entwickeln.
○ mit Ihnen besprechen, welche Lebensumstände für die Erhaltung Ihrer Gesundheit förderlich sind oder was ggf. einer Veränderung bedarf.
○ mit Ihnen planen, was Sie bzgl. Gesundheit, Ernährung und Fitness unternehmen können. 

Mobirise
Entspannungsberatung

Unser heutiges Leben ist voll von Spannung im positiven (Eustress), wie im negativen Sinn (Distress). Deshalb ist es wichtig beides in Waage zu halten. Neigt sich die Waage zum Distress, ist es Zeit unsere Batterien wieder aufzuladen.
Dies kann in kurzen täglichen Auszeiten, medialem Detox, einem Wellnesstag etc. bis hin zum Besuch einer Kur erfolgen.
Dabei kann ich Sie als zertifizierte Entspannungstrainerin sowie ehemalige Burn-Out-Betroffene qualifiziert beraten und unterstützen:
○ Burn-Out-Beratung (Analyse der aktuellen Lebenssituation und Unterstützung bei der Bewältigung in kleinen Schritten, zurück zu Energie und Lebensfreude)
○ Training von Entspannungstechniken (u.a. Atemtechniken, Fantasiereisen, Meditation etc.)
○ Erlernen von Autogenem Training 
○ Erlernen von Progressiver Muskelentspannung (PME)

Mobirise
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Was ist Phytotherapie?
Phytotherapie ist die Bezeichnung für die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten oder Befindlichkeitsstörungen mit Heilpflanzen. Hierzu wird die ganze Pflanze oder deren Teile verwendet, wie Blätter, Blüten, Früchte, Samen oder Wurzeln. Manchmal wird auch eine Kombination von verschiedenen Heilpflanzen eingesetzt.
Neben jahrtausendealter Erfahrung in der Behandlung mit Heilpflanzen und deren Wirkung gibt es heute zu einigen ergänzend Erkenntnisse aus der evidenzbasierten Medizin (EBM) in Form von klinisch Studien.
"Die meisten Vertreter der modernen Phytotherapie verstehen dies als Anteil der naturwissenschaftlich orientierten Medizin (Schulmedizin)." (Quelle: "Lehrbuch Phytotherapie" von Volker Fintelmann, Rudolf Fritz Weiss, Kenny Kuchta, 13. überarbeitete Auflage, 2017, Karl F. Haug Verlag)

Historie
Es gibt Belege, z.B. auf Tontafeln, dass seit Anbeginn der Menschheit Pflanzen zur Linderung und Heilung von Krankheiten eingesetzt wurden. Das Wissen über die Wirkung wurde über Jahrtausende in den verschiedenen Völkern weitergegeben und ist in deren Medizinsystemen eingeflossen, z.B. bei den Medizinmännern der afrikanischen Naturvölker, den ägyptischen Priestern, bei römischen und griechischen Ärzten (u.a. Hippokrates und Dioskorides), in der chinesischen, tibetanischen, der indisch-ayurvedischen Medizin sowie über die Naturheiler, Mönche und Nonnen (z.B. Hildegard von Bingen) in Europa. Im Mittelalter ging dann leider viel Wissen durch die Verfolgung kräuterkundiger Frauen und Männer verloren, was bis heute Schritt für Schritt wieder aufgebaut wurde und wird.
Seit den dreißiger Jahren im 20. Jh. lehrte der Arzt Rudolf Fritz Weiss Pflanzenheilkunde an der Akademie für ärztliche Fortbildung in Berlin. Damit und mit Herausgabe seines Buches "Pflanzenheilkunde in der ärztlichen Praxis" 1944 bereitete er die Grundlage für die wissenschaftliche Begründung der Pflanzenheilkunde.

Behandlung mit Heilpflanzen
Eine umfassende Behandlung von Krankheiten mit Heilpflanzen sollte immer über einen Therapeuten erfolgen, der sich damit auskennt. Insbesondere ist es wichtig die Behandlung auf Basis einer ausführlichen Anamnese (strukturierte Erhebung des Gesundheitszustandes) und Diagnostik aufzusetzen und die Auswahl der entsprechenden Heilpflanzen individuell auf die Patienten abzustimmen. Je nach Patient, Konstitution und anderen Faktoren kann bei gleichem Krankheitsbild eine völlig andere Heilpflanzenbehandlung erforderlich sein.
2018 habe ich meine einjährige Ausbildung zur Pflanzenheilkunde mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung abgeschlossen und besuche seither weitere Fortbildungen. Für mich selbst und meine Familie praktiziere ich die Pflanzenheilkunde bereits seit mehreren Jahrzehnten. Bei der Behandlung nutze ich zum einen das Erfahrungswissen über die verschiedenen Anwendungsgebiete und zum anderen wissenschaftliche Erkenntnisse aus klinischen Studien zu den einzelnen Wirksubstanzen der Pflanzen.


Ob und welche Heilpflanzen für Sie und Ihre Beschwerden in Frage kommen könnten, klären wir in einer ausführlichen Besprechung, eingehender Untersuchung und Abklärung aller Kontraindikationen (welche Pflanzen wir bei Ihnen z.B. auf Grund von bestehenden Allergien nicht einsetzen dürfen), die sich daraus ergeben.

Die Grenzen der Behandlung mit Heilpflanzen bestehen z.B. bei sehr schweren Erkrankungen, wie u.a. bei Krebsleiden oder Autoimmunerkrankungen.
In solchen Fällen könnten wir ggf. nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt eine adjuvante (begleitende) Therapie in Erwägung ziehen.

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Blutegel-Therapie

Der Einsatz von Blutegeln hat in der Medizin und der Naturheilkunde eine lange Tradition.
Historie
Historisch findet man Hinweise, dass der Einsatz von Blutegeln zu therapeutischen Zwecken schon in der Steinzeit praktiziert wurde sowie in Indien ab dem 5. Jh.v.Chr. Auch Babylonier, Azteken und nordamerikanische Indianerstämme haben die Blutegeltherapie angewendet.
In Europa wurde sie erst im 1. Jh.n.Chr. in der Volksmedizin eingesetzt, vor allem in Italien. In Deutschland war die Blutegeltherapie bis zur zweiten Hälfte des 16. Jh. unbekannt. Anfang des 17. Jh. wurde sie dann praktiziert und im 19. Jh. gab es sogar einen Trend Blutegel bei fast jeder Krankheit einzusetzen. Der europaweite Verbrauch stieg rasant an, bis 1850 auf 100 Millionen Tiere pro Jahr. Dies führte dazu, dass die Blutegel in Europa ausstarben und daher heute unter Artenschutz stehen (trotzdem dürfen medizinische Blutegel niemals in der freien Natur ausgesetzt werden). Nach einer kurzen Zeit des Rückgangs in der medizinischen Anwendung Ende des 19. Jh. wurden sie Anfang des 20. Jh. wiederentdeckt und seit den 60er Jahren auch in der Transplantationsmedizin genutzt.

Die Methode und Wirkung
Die Blutegeltherapie ist eine Methode, die zu den Ausleitungsverfahren gehört, wie auch das nasse/blutige Schröpfen.
Blutegel saugen jeweils kleine Blutmengen (je nach Größe des Egels 2 - 5 ml) aus dem Körper und geben ein eigenes Sekret hinein. Dies dauert zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Sind die Egel satt, lösen sie ihren Kopf von der Saugstelle und lassen sich herunterfallen.
Die Wirkung beruht auf dem o.g. Mechanismus der Blutentziehung zzgl. der Nachblutungszeit von 12 - 24 Stunden (nochmals ca. 20 bis 50 ml pro Egel) und den Inhaltsstoffen des Egelsekrets.
Die Blutentziehung sorgt am Einsatzort für das Nachströmen von Blut, Lymphe und Gewebsflüssigkeit.
Das Sekret setzt sich aus vielen Inhaltsstoffen zusammen, die noch nicht alle erforscht sind. Bekannt sind u.a. die Apyrase, Calin und Hirudin (Hemmung der Blutgerinnung bzw. des Zusammenklumpens der Thrombozyten => verantwortlich für die Nachblutungszeit), Egline (entzündungshemmend), Bdelline (enzymhemmend), Hyaluronidase (gefäßerweiternd), Destablilase und Piyavit (Blutgerinsel auflösend).


Ob bei Ihnen eine Blutegel-Therapie in Frage kommen könnte, werden wir in einer ausführlichen Besprechung Ihrer Krankheitsgeschichte, den aktuellen Beschwerden und weiteren Faktoren erörtern.
Vor einer möglichen Behandlung muss ein aktuelles Blutbild vorliegen (dies können Sie mitbringen oder über mich erstellen lassen => Labor-Diagnostik), da bestimmte Blutwerte im Normbereich liegen müssen.

Kontraindikationen, also Faktoren bei denen eine Blutegeltherapie auf keinen Fall durchgeführt werden darf, sind u.a.
○ eine angeborene oder erworbene Blutgerinnungsstörung oder Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten (z.B. Marcumar)
○ schwere Blutarmut
○ eine bestehende Abwehrschwäche (Immunsuppression), z.B. schwere Krebserkrankungen
○ Hauterkrankungen
○ bekannte Allergie gegen das Blutegelsekret

Körper-Therapie

Massage
Rücken & Nacken, Teil- oder Ganzkörpermassagen

Massage ist eine der ältesten Praktiken für den Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden. Sie hat ein lange Tradition und bedient sich vieler Techniken. Allen gemeinsam ist die Anregung von Blut- und Lymphkreislauf und somit die verstärkte Durchblutung des massierten Gebietes. Sie kann zur Prophylaxe, therapeutisch oder zur Entspannung eingesetzt werden. Ich biete Ihnen klassische Massage in drei Varianten an:
Rücken & Nacken, Teilkörper oder Ganzkörper

Mobilisation & Kräftigung
von Gelenken und Muskulatur

Eine Mobilisation und Kräftigung von lokalen Problemzonen an Gelenken und Muskulatur kann mittels medico-mechanischer Übungen, d.h. mit unterstützenden Hilfsmittel oder Trainingsgeräten erfolgen.
Ob bei Ihnen eine Mobilisation und Kräftigung von Gelenken und Muskulatur therapeutisch angeraten ist, klären wir in einem Gespräch.

Taping
für Alltag und Sport

Stützen und Schützen von Gelenken und Muskulatur nach Verletzungen oder präventiv bei Extrembelastungen.
Hierzu kann ein sog. Tape, ein elastisches Band an oder um die entsprechende Körperstruktur, z.B. Knie- oder Fußgelenk, Arm- oder Beinmuskulatur etc. auf der Haut angebracht werden.
Ob und welches Tape bei Ihnen angesetzt werden kann, klären wir in einem Gespräch.

Mobirise
Labor-Diagnostik

Für eine umfassende Anamnese (strukturierte Erhebung des Gesundheitszustandes) kann es wichtig sein auch die Werte aus unserem Blut und Harn hinzuziehen.
Sie können Ihre aktuellen Blutwerte (nicht älter als vier Wochen) gerne vom Hausarzt mitbringen oder wir besprechen nach eingehender Anamnese, welche Werte für die weitere Diagnostik in Ihrem Fall in Frage kommen könnten. Dann nehme ich Ihnen gerne Blut ab und lasse es im Labor auswerten.

Termine für die Blutabnahme erfolgen
○ nach telefonischer Terminabsprache
○ montags bis donnerstags zwischen 07:00 und 08:30 Uhr

Ihre Vorbereitung zur Blutabnahme:
nüchtern kommen, d.h. mind. 12 Stunden Nahrungsverzicht vor dem Termin, auch sollte am Tag vorher kein Alkohol getrunken werden (sonst könnten ggf. einige Blutparameter falsch positiv sein, wie z.B. Blutfettwerte).
Vermeidung jeglicher körperlicher Anstrengung vor dem Termin. Angestrengtes Laufen, Radfahren o.ä. könnte zu einer kurzfristigen Erhöhung von Blutwerten führen und die Aussagekraft des Blutbildes verfälschen.
Planen Sie daher bitte genügend Zeit ein, um in Ruhe in der Praxis anzukommen.

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